Die Sonne habe ich sehr genossen. Das Schöne liegt oft in der Einfachheit und dem Gewöhnlichem. Ein Trugschluss der Masse stets nach dem Außergewöhnlichem zu suchen ohne einen Rhythmus. Alles hat seinen Rhythmus. Das lehrt mich die Natur alleine schon. Am Wegesrand - nach 4 km Fußweg entlang der Ruhr fand ich dies vertraute und verrostete "Dingsda":
Nach weiteren Kilometern ließ ich mich auf einem schönen Stein nieder. Direkt unter einem Baum. Der gleichmäßige Strom und die Aussicht luden zum verweilen ein:
Ich bekam sogar Besuch von einer vielläufigen Dame:
Es sah nah so aus, als ob diese sich sehr wohl fühlte, trotz ihrer langen Strecke - besser noch gerade deswegen.
Ein Mensch auf einen Skateboard habe ich auch zum richtigen Zeitpunkt antreffen können:
Zurück bin ich weiter gelaufen. Etliche Kilometer bis ich hier angekommen bin:
Die drei jungen Menschen und diese Burg waren nicht genug:
Kurzum war ich um die 20 Kilometer unterwegs. Mein Auto war weitab, nahe einem bekannten Museeum. Wer hätte das gedacht, dass ich heute so weit laufe - inklusive WeiteSicht und WeitesSehen gepaart mit keinerlei Gedanken. So was nenne ich Urlaub.
Genauso fühlt sich vielleicht die vielläufige Raupe, glücklich erschöpft von den vielen ganzen Schritten.